Darf ich vorstellen?

Familie

Das ist meine kleine Familie. Mein Mann Sven und unsere kleine Tochter Valentina. Sven und ich haben 2016 geheiratet. Wir wohnen etwas ländlicher in der Nähe von Kassel. Uns gefällt es hier sehr gut, da es nicht ganz so dörflich ist. Natürlich ist unsere Familie noch viel größer. Die Eltern und die Schwester meines Mannes wohnen in gut erreichbarer Nähe. Meine Familie hingegen wohnt weiter weg, Ursprünglich komme ich nämlich aus einer etwas größeren Stadt…Frankfurt am Main. Als geborene Frankfurterin war es für mich damals nicht ganz so leicht für mein Studium nach Kassel zu ziehen. Es hat mich eine Menge Überwindung gekostet, da ich nun einmal eher ein Großstadtmädchen war. Mittlerweile habe ich aber die Vorteile kleinerer Städte bzw. Vorstädte kennen- und auch lieben gelernt. Dennoch muss ich gestehen, dass mein Herz weiterhin für Frankfurt schlägt. Die Großstadtmenschen unter euch, werden mich bestimmt verstehen.

Meine Familie ist ziemlich groß, da meine Eltern sehr fleißig waren und 5 Kinder gezeugt haben. Ihr dürft jetzt raten… 4 Jungs und 1 Mädchen. WAS? Ja, ich war ganz schön in der Unterzahl, aber ich habe mich mit der Zeit immer sehr gut durchsetzen können. Da ich das „Sandwichkind“ bin, hatte ich zwei Beschützer und zwei Brüder zum ärgern. Heute beschützen wir uns alle gegenseitig, indem wir uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch wenn wir uns nicht super oft sehen, ist jedes Wiedersehen sehr lustig und wir können das wahnsinnig genießen. Meine Brüder sind alle vergeben und Kinder gibt es auch schon. Valentina ist zwar bislang die einzige Enkeltochter meiner Eltern, aber nicht das einzige Enkelkind. Ihr könnt euch denken, dass immer wahnsinnig viel los ist, wenn wir alle zusammen kommen. Es ist laut, es ist wild, es ist lustig und anstrengend zugleich. Dennoch möchte ich nicht tauschen, denn genauso mag ich es. Ich bin zwar nach so einem Treffen immer total kaputt und bräuchte erstmal eine Woche Urlaub, aber ich möchte es nicht missen. Zu jedem Bruder habe ich eine ganz andere und besondere Bindung, die aber alle gleich stark sind. Wir halten zusammen und das wird durchgezogen, auch wenn man einmal etwas böse zueinander oder der Kontakt etwas am schleifen war. Wir wissen, dass wir alle zueinander halten und immer zur Stelle sind, falls einer Hilfe braucht.

Aber zu meiner chaotischen Familie, werde ich bestimmt das eine oder andere Mal einen Beitrag verfassen. Mein Mann und ich sind super gerne unterwegs. Wir haben schon den einen oder anderen Ausflug und Urlaub hinter uns gebracht und möchten mit Valentina das weiterhin ausführen. Auch mit Valentina waren wir schon viel unterwegs. Mit ihren stolzen 8 Monaten hat sie sogar schon auf zwei Hochzeiten getanzt, diverse Geburtstage ausgiebig gefeiert und spannende Städte gesehen. Eines Tages, wenn sie groß genug ist, wäre es mein Traum mit ihr zusammen ein Teil des Jakobswegs zu gehen. Wie ich darauf komme? 2015 bin ich mit meiner besten Freundin den portugisischen Küstenweg gegangen und es war einfach toll. Dazu werde ich aber auch noch einiges erzählen, Bilder und eventuell auch Videomaterial hochladen. Lasst euch überraschen. Das war so ein tolles Erlebnis für mich und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn meine Tochter mit mir diesen Weg geht und ich ihr meine Erinnerungen dazu erzählen kann.

Wisst ihr was ich meine? Könnt ihr euch noch erinnern, wie es sich als Kind angefühlt hat, wenn euch eure Eltern von Abenteuern, ihrem Kennenlernen oder ganz kleinen „scheinbar unbedeutenden“ Erlebnissen erzählt haben? Ich fand das immer wahnsinnig spannend und ich habe mir immer versucht vorzustellen, wie das alles aussah. Irgendwie würde ich ihr gerne nicht nur davon erzählen, wie wir den Jakobsweg gelaufen sind, sondern auch gerne alles zeigen. Wie spannend wäre das? Bis dahin wird sich die Strecke auch verändert haben. Häuser sind umgebaut, Hostels oder Restaurants werden nicht mehr existieren, aber die Geschichten werden nicht einfach so verschwinden…. Achja, das wäre wirklich toll.

Auch dieser Beitrag soll nur eine kleine Einführung sein. Ich würde euch gerne von unseren Familienunternehmungen und Urlauben berichten. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt, dass ich euch tolle Strandbilder und gutes Essen zeigen werde. Das wird natürlich auch mal vorkommen, aber mir geht es mehr um den Inhalt. Was waren die Hürden? Was ist vielleicht schief gelaufen oder was war besonders beeindruckend? Ich möchte euch die Wahrheit zeigen. Direkt gesagt….Frei Schnauze. Das was ich gerade denke oder fühle, werde ich auch schreiben. Falls ihr aber perfekte Fotos zum neidisch werden haben möchtet, dann muss ich euch enttäuschen, ich besitze keine super tolle Kamera und habe diverse Fotografiekurse besucht (kann ja noch alles kommen), ich bin real und mein Ziel ist es das mit euch zu teilen. Das bedeutet, dass ich auch zugebe, wenn etwas total schief gelaufen ist, man muss doch auch Fehler zugeben können oder was meint ihr?

Fehler? Das ist ein so negatives Wort, schade drum. Eigentlich haben Fehler meist eine gute Eigenschaft. In der Regel lernt man aus ihnen. Im besten Fall lernt natürlich der- oder diejenige daraus, der/die den Fehler begangen hat oder aber auch Aussenstehende. Eigentlich eine gute Sache, nur meist möchte man natürlich nicht die Person sein, der ein Fehler passiert. Aber das ist auch wieder ein gesondertes Thema. Dennoch wollte ich es kurz erwähnt haben, um euch zu zeigen, dass ich echt bin. Ich tippe einfach drauf los und lasse meinen Gedanken freien Lauf, wie man das doch so schön sagt. Mein Mann kennt das schon von mir. Manchmal reden wir über Themen, mit denen wir uns eigentlich aktuell nicht beschäftigen, aber irgendwie haben wir das Bedürfnis Meinungen dazu auszutauschen. Bei uns in der Ehe läuft natürlich nicht alles perfekt. Sven und ich sind beide sehr dickköpfig und dann kann es schon ein bisschen dauern bis einer nachgibt, dennoch kommen wir auch immer wieder zu diesem Punkt. An dieser Stelle muss ich mein Mann kurz loben…er ist oft der Grund, warum wir uns etwas schneller versöhnen, da er ein Tick weniger Dickkopf ist und besser über seinen Schatten springen kann, als ich. Wir kennen das doch alle, dass man sich mal streitet. Sei es etwas Belangloses oder Wichtiges, bei Meinungsverschiedenheiten kann das nun einmal passieren und das ist auch gut so. Ich könnte mir das nicht vorstellen, wenn alles super glatt läuft, denn man hätte ja gar kein Redebedarf mehr. Ich diskutiere viel zu gerne. Aber wichtig ist das was am Ende des Tages ist. Wir gehen zu Bett und können uns eine gute Nacht wünschen, ich liebe dich sagen und Arm in Arm einschlafen.

Das ist doch das was zählt.

Ich danke euch fürs Lesen und hoffe euch bald wieder auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

Eure Maria Saso

 

Bildnachweis © Janina Kampe – www.janinakampe.de

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