Ich war dann mal weg – der Jakobsweg

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Der Jakobsweg, das hat man doch schon einmal gehört oder gelesen? War da nicht irgendwie mal ein Buch von…… na wie heißt er denn noch einmal? Ach ja, Hape Kerkeling war das doch und das Buch hieß „Ich bin dann mal weg“. Natürlich müsst ihr das nicht gelesen haben, ich habe es nämlich auch nicht gelesen, aber das Buch wurde auch verfilmt und vielleicht habt ihr ja dadurch schon etwas von diesem Weg gehört. Ich habe schon in der Jugend etwas von diesem Weg gehört. Ein Pilgerweg, hieß es immer, der super lange und super anstrengend ist. Das war der einzige Ansatz, den ich früher hatte.

Als ein Freund von mir 2014 einen Teil des Weges mit seiner Familie bestritten hat, saß ich eines Abends mit meiner besten Freundin am Tisch und unterhielten uns darüber. Ich weiß es noch, als wärs erst gestern gewesen… Wir saßen in der Küche ihrer Studenten-WG und tranken ein Glas Weißweinschorle. Wir unterhielten uns über unseren Freund, der doch diese verrückte Sache gerade machte. Im Laufe unseres Gespräches haben wir festgestellt, dass wir doch auch gerne so etwas Verrücktes machen möchten. Zu dem Zeitpunkt waren wir beide Single und nicht wirklich an etwas gebunden. An diesem Abend haben wir beschlossen, dass wir gemeinsam einen Teil des Jakobswegs gehen werden.

Wir hatten noch keinerlei Ahnung, wie das alles funktionieren sollte. Meine Freundin Leni hat sich sehr schnell und sehr viele Informationen besorgt und ausgewertet. Auf einmal wurde uns klar, dass es ja viele verschiedene Wege gibt. Theoretisch könne man schon in Deutschland den Weg starten. Das Ziel ist auf jeden Fall der Ort Santiago de Compostela in Spanien. Nachdem wir festgestellt haben, dass es so viele verschiedene Wege gibt, haben wir uns auf Wege konzentriert, die nicht allzu lange dauern. Es gibt ganz extreme Menschen, die 3 Monate wandern, wir aber hatten aufgrund unserer Verpflichtungen der Universität und unserer Nebenjobs gegenüber nicht die Möglichkeit so lange unterwegs zu sein. Somit haben wir uns für den portugisischen Weg entschieden. Unser Start sollte die Stadt Porto sein und so kam es dann auch.

Ich möchte nicht allzu viel vorweg nehmen, denn die Geschichte zu diesem Erlebnis ist nicht in einem Beitrag von tausend Wörtern geschrieben. Ich möchte sehr gerne eine kleine Story-Reihe aus unseren Erfahrungen aufbauen. Wir haben sehr viel Foto- und Filmmaterial, welches euch ich nicht vorenthalten möchte. Natürlich werde ich euch nicht alles zeigen und detailliert erzählen können, aber das eine oder andere war einfach einprägsam. Jetzt denken manche von euch vielleicht, dass ich mich nun doch als Superwoman darstellen möchte, aber das ist ganz und gar nicht der Fall, weil ich euch meine Schwächen zeigen werde. Der Jakobsweg zeigt einem ganz klare Grenzen auf und die habe ich auch sehr schnell zu spüren bekommen. Diese Grenzen sind nicht nur körperlicher Natur gewesen, so viel steht fest.

Aber vorab zeige ich euch schon einmal ein Bild als kleines „Appetithäppchen“. Ich freue mich schon drauf diese Serie aufzubauen und euch einen guten Einblick in diese Zeit verschaffen zu können.

 

Ich danke euch fürs Lesen und hoffe euch bald wieder auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

Eure Maria Saso

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