Interview – dieTestlounge

Ich möchte euch in diesem Interview eine ganz bezaubernde Bloggerin vorstellen. Jessy ist 30 Jahre jung, liebevolle Ehefrau und Mama von zwei Kindern. In ihrem Blog DieTestlounge schreibt sie sehr hilfreiche Berichte über Produkte, die sie auf Leib und Nieren testet. Jetzt denkt ihr vielleicht, dass es doch schon so viele Testblogger gibt, aber die liebe Jessy kenne ich persönlich und ich kann euch versichern, dass sie eine ehrliche Haut ist. Das bedeutet, dass ihre Tests auch ehrlich bewertet wird und ein Produkt auch mal durch ihre Prüfpunkte durchfallen kann. Oftmals haben wir Verbraucher gegenüber Testbloggern bedenken, zu Recht! Viele lassen Tests doch eher positiv ausfallen und lassen die negativen Punkte einfach aus, aber bei www.dietestlounge.de könnt ihr ohne Bedenken reinstöbern.

Damit ihr aber vorab die liebe Jessy etwas kennenlernen und euch ein eigenes Bild verschaffen könnt, habe ich ihr ein paar allgemeine und aber auch für mich interessante Fragen gestellt. Viel Spaß beim Lesen!

  1. Du hast Kinder und bist berufstätig. Wann hast du deinen Blog ins Leben gerufen und wie bist du dazu gekommen?

Mein Blog gibt es seit Juni 2014. Irgendwie ist der Blog aus einer Laune heraus entstanden. Ich teste wahnsinnig gern neue Produkte und dachte mir: Warum meine Erfahrung nicht mit anderen teilen? 🙂 Zwischendrin gab es Momente, da war es etwas ruhiger, aber jetzt mit meiner eigenen Domain möchte ich schon in regelmäßigen Abständen interessante Berichte veröffentlichen.

  1. Du liest ja sehr gerne. Welches Genre liest Du am liebsten und warum?

Das stimmt, ich lese jede freie Minute die ich habe. 😀 Ehrlich gesagt gehöre ich seit Shades of Grey zu der Art Frau, die sich für die New Adult Literatur interessiert. Ab und an lese ich auch mal einen Thriller, aber das kommt höchstens zweimal im Jahr vor. Zurzeit lese ich übrigens den 5. Teil der Paper Pincess Reihe von Erin Watt. Die Bücher kann ich wirklich jedem ans Herz legen. 🙂

  1. Wenn Du einmal in Deinem Leben in der Vergangenheit etwas ändern oder ungeschehen machen könntest, was wäre das?

Puhh, das ist eine schwere Frage. So spontan fällt mir nicht wirklich etwas ein *hmm*.

  1. Was ist für dich das Wichtigste im Leben?

Das sind definitiv meine Kinder und mein Mann. Ich kann mir kein Leben mehr ohne sie vorstellen. Das Wichtigste für mich ist, dass es ihnen immer gut geht, sie glücklich und gesund sind.

  1. Wie alt sind deine Kinder und seit wann bist du verheiratet?

Ich habe zwei Kinder. Meine große Tochter Yara Aline wird jetzt im Juni 9 Jahre alt (oh Mann, schon ganz schön alt mein „kleines“ Mädchen). Und Ben Yanik wird auch im Juni 3 Jahre alt. Verheiratet bin ich jetzt seit 1,5 Jahren, obwohl mein Mann jetzt schon seit über 10 Jahren an meiner Seite ist.

  1. Wie wichtig ist es dir berufstätig zu sein und warum?

Mir ist es schon wichtig arbeiten zu gehen, aus dem Grund weil ich es finanziell gesehen einfach muss. Das Wichtigste für mich ist ganz klar, dass meine Kinder nicht zu kurz kommen. Ich habe Gott sei Dank sehr familienfreundliche Arbeitszeiten. Was bedeutet, dass ich immer einen Tag in der Woche komplett frei habe und ansonsten ab halb 1 bei meinen Kindern bin. Schließlich gibt es zu Hause auch noch einiges zu tun. 🙂

  1. Seid ihr eher eine Kuschelfamilie und genießt die Zeit Zuhause mit Popcorn und gemeinsamer Playtime oder seid ihr eher unternehmenslustig und versucht so lange es geht euch draußen auszupowern?

Ich würde sagen wir liegen irgendwo dazwischen 😉 Wir machen wahnsinnig gern Ausflüge, gehen ins Schwimmbad oder in den Zoo. Jetzt im Sommer wollen wir unbedingt mit Yara in einen großen Freizeitpark. Wir sind aber genauso gern zu Hause und genießen die Zeit zusammen. Im Sommer verbringen wir viele Stunden im Garten. Dort stehen für die Kinder ein großes Trampolin und ein Rutsche. Wir spielen aber auch sehr gerne Gesellschaftsspiele miteinander.

  1. Wie empfindest du das Mamadasein?

Ich liebe es Mama zu sein und könnte mir nichts Schöneres vorstellen. Ich liebe es so sehr Mama zu sein, dass wir uns noch ein drittes Kind wünschen.

  1. Du bist ja verheiratet. Für viele Menschen ist die Ehe nicht so wichtig und daher nicht so attraktiv. Warum war es dir bzw. euch wichtig die Ehe einzugehen? Was würdest du im Nachhinein sagen warum sich dieser Schritt gelohnt hat?

Für mich war schon immer klar, dass ich heiraten möchte. Genauso wie für mich von Anfang an klar war, wenn ich heirate dann definitiv kirchlich. Wir sind zwar auch ohne Eheschein eine richtige Familie, aber irgendwie fühlt es sich jetzt einfach vollständig/ komplett an. Es ist schwierig zu beschreiben. 😀 Für mich gehört es einfach dazu und ich bereue keinen einzigen Moment. 🙂

  1. In welchem Alter hast du deine Kinder bekommen? Und würdest du im Nachhinein betrachtet sagen, dass es richtige Zeitpunkte gibt, um Kinder zu bekommen?

Ich bin schon sehr früh Mama geworden. Bei Yaras Geburt war ich gerade 21 Jahre alt. Ich denke es gibt nie den richtigen Zeitpunkt, weil man immer irgendetwas findet was nicht so passt wie man es vielleicht gern hätte. Aber wo sowohl ich, als auch mein Mann zu 100% dahinter stehen ist: Beide Kinder waren bzw. sind absolute Wunschkinder.

 

Kritische Themen, aber jede Meinung zählt:

  1. Du zeigst auf Instagram die Gesichter deiner Kinder nicht. Was hat dich dazu gebracht das so durchzuführen und was sagt dein Mann dazu? Hat er die gleiche Meinung zu diesem Thema?

Das stimmt, ich versuche sie weitestgehend von hinten zu fotografieren, weil ich einfach nicht möchte, dass die Fotos meiner Kinder im Internet zu finden sind. Sie sind noch zu klein um selbst entscheiden zu können, ob sie das möchten oder nicht und daher habe ich ihnen die Entscheidung abgenommen 🙂

  1. Aktuell wird ja sehr oft Baby Led Weaning anstelle von Brei zur Beikost-Einführung  praktiziert. Wie hast du es bei deinen Kindern gemacht und warum?

Ich bin ehrlich: Über diese Dinge habe ich mir bei meinen Kindern vorher nicht viele Gedanken gemacht. Ich habe beiden Kindern Brei angeboten, aber bei beiden war es eigentlich der gleiche Vorgang. Sie haben anfangs natürlich Brei gegessen, aber sobald das mit dem Schlucken und dem Kauen besser funktioniert hat, haben sie soweit es ging vom Tisch mitgegessen. Ich habe ihnen dann die weichen Dinge gegeben, sei es zerdrückte Kartoffel mit Soße, ganz klein geschnittene Nudeln oder Obst und Gemüsestücke zum Knabbern. Und so haben wir uns langsam aber sicher zur festen Nahrung gefuttert. 🙂

  1. Hast du gestillt oder die Flasche gegeben und warum? Falls du gestillt hast, auch in der Öffentlichkeit? Was ist deine Meinung dazu?

Das ist bei beiden Kindern etwas unterschiedlich. Yara habe ich 6 Wochen gestillt und anschließend hat sie die Flasche bekommen. Ben habe ich sehr sehr lange gestillt. Also ehrlich gesagt habe ich ihn erst so richtig von der Brust wegbekommen, als er in die Krippe gekommen ist. Da war er schon 2 Jahre alt. Er hat zu diesem Zeitpunkt morgens und abends/nachts immer noch nach der Brust verlangt. Ich selbst habe mir bzw. uns da auch keinen Stress gemacht, auch wenn ich immer gehört habe: „Was trinkt er immer noch von der Brust?“ Ich habe gemerkt, dass er über diesen Weg die 100%ige Nähe zu mir gesucht hat und es war ok für mich. Wir haben die Zeit zusammen sehr genossen. Ich habe auch in der Öffentlichkeit gestillt, da hatte ich dann aber immer ein Tuch dabei. Gott sei Dank habe ich in dieser Hinsicht auch keine schlechte Erfahrung gemacht.

 

Ich danke Jessy für dieses Interview und wünsche ihr weiterhin ganz viel Erfolg für ihren Blog.

Eure Maria Saso

 

Beitragsbildnachweis © www.dietestlounge.de

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